Historie der Umgehungsstraße 

Ursprünglich wurde der Verein aus einer Initiative heraus gegründet, die sich gegen die Planung der Autobahnauffahrt Wörthsee wandte. Diese liegt ausschließlich auf Weßlinger Flur, bedient aber in erster Linie die Gemeinden Wörthsee und Seefeld. Weßling hat seine Auffahrt in Weichselbaum (ASOberpfaffenhofen). Wie zu erwarten kam es in Folge zu einer erheblichen Belastung der Grünsinkerstraße und der Hauptstraße in Weßling.  

 

In Diskussion wurde schon damals festgestellt, dass Weßling diese Auffahrt nur hinnehmen kann, wenn an sie eine Umgehungsstraße angebunden wird.
Bei der Planfeststellung "A96 mit Auffahrt Wörthsee" wurden dann die Weßlinger Einwände insoweit berücksichtigt, als der mögliche Bau der Umgehungsstraße bei den Begründungen bereits herangezogen und die Anbindung der Grünsinkerstraße so gestaltet wurde, dass man sie gewissermaßen als ersten Bauabschnitt der Umgehungsstraße betrachten konnte. Zu diesem Zeitpunkt schon wurde in den Plänen die St 2349 (Grünsinkerstraße) durchkreuzt, also als öffentlicher Verkehrsweg dargestellt.

 

Damit begann ein langer Weg durch die Instanzen mit schrecklichen Durststrecken.
Bis 1992 hatte die Gemeinde Weßling auf eigene Kosten bereits eine

 

> Verkkehrsuntersuchung, ein
> Gutachten über die Landschaftsverträglichkeit und die
> Vorplanung durch ein Straßenbau-Ingenieurbüro durchführen lassen.
 

 

Alle weiteren Verfahrensschritte einschließlich Umweltverträglichkeitsprüfung, Raumordnungsverfahren, Untersuchung der verschiedensten Trassen führten schließlich zu dem gleichen Ergebnis, dasbereits 1992 bei den Behörden von der Gemeinde eingereicht wurde.
Seit 2001 wird uns nun die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens von Vierteljahr zu Vierteljahr versprochen. Vermutlich waren manche Verzögerungen Folge gewisser Aktivitäten in und um Weßling. Denn die Beurteilung der Gefährdung des Schluifelder Brunnens war zu diesem Zeitpunkt schon abgeschlossen.
Die Ankündigung des "Bundes Naturschutz", in jedem Fall nacherfolgter Planfeststellung zu klagen, hat die Regierung von Oberbayern veranlasst, erneut eine Reihe von Gutachten erstellen zu lassen. Diese liegen seit Mitte 2008 vor.
 

 

Die Klage der BUND Naturschutz wurde abgewiesen, der Planfeststellungsbeschluss  ist seit 03.02.2012 bestandkräftig. 

 

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