Verkehrsreduzierung in Weßling 

Ziel der hier vorgeschlagenen Maßnahmen ist dem Gemeinderat Weßling die Möglichkeit zuschaffen, verkehrsberuhigende Maßnahmen in Hauptstraße (St 2068) und GautingerStraße (St 2349) zu beschließen, wenn er dies für geboten hält.

 

Eine Reduzierung des innerörtlichen Verkehrs in Weßling ist dann zu erwarten, wenn es gelingt, den Durchgangsverkehr aus Weßling herauszuhalten. Damit ist dann zu rechnen, wenn der Verkehrsteilnehmer, der bis jetzt durch Weßling fährt, sein Ziel schneller und bequemer erreicht, wenn er Weßling umfährt. Dies erfordert, dass die St2068 und die St 2349 nicht mehr durch Weßling verlaufen. Nur dann können Hauptstraße und Gautinger Straße in dem erforderlichen Ausmaß zurückgebaut und verkehrsberuhigt werden, dass die Umfahrung Weßlings schneller zum Ziel führt als eine Durchfahrung.

 

Dieses Ziel kann auf folgende Weise erreicht werden:

 

Nach Fertigstellung der Umgehungsstraße Weßling wird diese zur St 2068 erklärt. Ferner wird die St 2349 zwischen Weßling und A96 (AS Wörthsee, Grünsinker Straße) zurückgestuft bzw. z.T. aufgelassen. Damit kann die Hauptstraße in Weßling zurück gestuft werden und steht für Verkehrsberuhigungsmaßnahmen zur Verfügung, allerdings nur bis zur Einmündung der St 2349 (Gautinger Straße). Eine Erweiterung der Rückstufung der Hauptstraße bis zum nördlichen Ortsende bzw. bis zur A96 (ASOberpfaffenhofen) erfordert eine Rückstufung der Gautinger Straße in Weßling und Oberpfaffenhofen.

 

Die St 2349 führt gegenwärtig von Gauting zur A96 (AS Wörthsee). Nach Rückstufung der Grünsinker Straße führt sie nur noch von Gauting nach Weßling. Die Gemeinde Gauting beabsichtigt, die St 2349 zwischen Gauting und Unterbrunn in eine Gemeindestraße zurück zu stufen. Die St 2349 besteht dann nur noch aus demStück zwischen der Umfahrung Unterbrunn und Weßling und verliert damit ihren Sinn als Staatsstraße. Eine Verlagerung des überörtlichen Verkehrs von Gautingnach Westen ( Herrsching) kann problemlos über die St 2069 ab Umfahrung Unterbrunn über die A96 (AS Gilching) und ab A96 (AS Wörthsee) über die Umgehungsstraße Weßling erfolgen. Dies erlaubt die Rückstufung der St 2349 zwischen Umfahrung Unterbrunn und Oberpfaffenhofen in eine Ortsverbindungsstraße, z.B. als Verlängerung der Kreisstraße STA 6 (Hochstadt-Oberpfaffenhofen-Umfahrung Unterbrunn) bis zur St 2069 sowie als Gemeindestraße von Oberpfaffenhofen nach Weßling (Gautinger Straße). Der Anliegerverkehr außerhalb Oberpfaffenhofens (Kiesgruben) kann natürlich weiterhin die Verbindungsstraße Unterbrunn - Weßling benutzen, durch Weßling allerdings nur, wenn dem keine Verkehrsbeschränkungen in Weßling entgegenstehen.

 

Damit steht die Gautinger Straße in Oberpfaffenhofen und Weßling auch für Verkehrsberuhigungsmaßnahmen zur Verfügung, ebenso wie die Hauptstraße in Weßling vom südlichen bis zum nördlichen Ortsende.

Diese Maßnahmen erfordern abgesehen von der Umgehungsstraße Weßling keinerlei Neubau von Straßen. Unterhaltskosten entstehen erst nach etwa 10 Jahren, da Staatsstraßen in renoviertem Zustand an die Gemeinden bzw. dem Kreis übergeben werden. Kosten entstehen der Gemeindefür das Schneeräumen.

 

Beitrag: Dr. Karl-Theodor Kriebel (2009) 

 

 

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